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28. Oktober 20262 Min. Lesezeit

Fünf häufige Fehler bei Verpackung und EPR

Von vergessenem Füllmaterial bis zur fehlenden Registrierungsnummer: typische Stolperfallen und wie man sie vermeidet.

Verpackungsabfälle werden nach Material sortiert
Viele Probleme mit der erweiterten Herstellerverantwortung entstehen nicht durch komplizierte Sonderfälle, sondern durch einfache Versäumnisse. Diese fünf Fehler begegnen Online-Händlern besonders oft.

1. Versandmaterial wird vergessen

Kartons, Polster und Klebeband sind ebenfalls Verpackungen. Wer nur die Produktverpackung meldet, meldet zu wenig. Erfassen Sie das Versandmaterial mit, am einfachsten über die Einkaufsmengen.

2. Gewichte werden geschätzt

Pauschale Werte sind schnell eingetragen, aber selten richtig. Schon wenige Gramm Abweichung pro Einheit ergeben bei hohen Stückzahlen deutliche Differenzen. Wiegen Sie mindestens eine Verpackung pro Artikel nach.

3. Nur im Heimatland registriert

Die Pflichten gelten in dem Land, in dem die Ware beim Endverbraucher ankommt. Wer nach Polen, Spanien oder Österreich liefert, braucht in der Regel auch dort eine Registrierung.

4. Registrierungsnummer fehlt beim Marktplatz

Marktplätze fragen zunehmend nach EPR-Nummern. Ist keine hinterlegt, können Angebote im jeweiligen Land gesperrt werden. Tragen Sie neue Nummern sofort nach der Registrierung ein.

5. Änderungen werden nicht nachgezogen

Neue Produkte, ein anderer Lieferant oder ein leichterer Karton ändern die Mengen. Ohne Aktualisierung stimmen die Meldungen bald nicht mehr. Planen Sie eine regelmäßige Überprüfung der Daten ein, etwa einmal pro Quartal.

Fazit

Die meisten Fehler lassen sich mit einer vollständigen Verpackungsliste, echten Gewichten und einem Fristenkalender vermeiden. Wer diese Grundlagen pflegt, ist in jedem Land gut vorbereitet.